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Wie wird mein Hotel im Internet gefunden?

11. Juli 2012

Onlinemarketing effektiv zu nutzen wird in der Tourismusbranche immer wichtiger. 79% der Internetuser recherchieren vor ihrer Reise im Web, 59% buchen bereits online. (Quelle: Forschungsbericht: Status-Quo Erhebung E-Tourismus Situation in Österreich, bm wifi, Jänner 2012) Ziel eines jeden Tourismusbetriebs muss es sein, unter den vielen Angeboten, die es im Netz gibt, von potenziellen Kunden auf Anhieb gefunden zu werden. Hier finden Sie dazu einige hilfreiche Tipps!

1.) Definieren Sie Ihre Marketing-Ziele!
Achten Sie darauf, dass sie

  • konkret
  • messbar
  • realistisch und
  • mit einer zeitlichen Angabe

formuliert sind! Ein gutes Beispiel wäre: „Steigerung des Einkommens um 5% für das Jahr 2012“. Es ist nicht nur messbar, sondern enthält auch eine zeitliche Angabe. Erst nachdem Sie definiert haben, welche Ziele Sie mit Ihren Marketingaktivitäten tatsächlich erreichten möchten, können Sie Werbung effizient für sich nutzen.

2.) Finden Sie heraus, wer Ihre Zielgruppe ist!
Hier einige Fragen als Hilfestellung:

  • Welchen Lebensstil pflegt der potenzielle Kunde im Alltag?
  • Was genau erwartet sich der Gast im Urlaub?
  • Reist der Gast alleine oder mit Familie an?
  • Sucht er/sie Action oder Erholung im Urlaub?
  • Erlauben Sie Haustiere in Ihrer Unterkunft?
  • Braucht der Gast Luxus oder sucht er/sie nach Schnäppchen?
  • Ist die Anreise nur mit Auto oder auch öffentlich möglich?
  • Ist Ihr Hotel/Pension barrierefrei?

3.) Informieren Sie sich über Ihre Konkurrenz im naheliegenden Umkreis!
Finden Sie heraus, welche und wie viele Mitbewerber es in Ihrem Zielmarkt gibt! Schauen Sie dazu beispielsweise auf UrlaubUrlaub.at und suchen Sie nach Betrieben in Ihrer Region! Sehen Sie sich die Websites der Konkurrenz an und lesen Sie vorhandene Bewertungen der Gäste! Lernen Sie aus den Erfahrungen und Fehlern der anderen! Dabei ist wichtig, dass Sie ehrlich zu sich selbst sind und Ihr eigenes Geschäftskonzept kritisch betrachten.

Folgende Leitfragen helfen Ihnen bei der Analyse Ihrer Mitbewerber:

  • Wie viele Anbieter gibt es derzeit in Ihrer Umgebung insgesamt?
  • Nach welchen Kriterien lassen sich die Mitbewerber in Gruppen einteilen? Welche Merkmale kennzeichnen diese?
  • Welche sind die wichtigsten Wettbewerber? Welche zählen zu den direkten Wettbewerbern und welche haben Vorbildcharakter?
  • Welche Preise können die Mitbewerber auf dem Markt erzielen? Woraus ergeben sich Preisdifferenzen zwischen den Marktteilnehmern?
  • Wie positionieren sich Ihre Wettbewerber? Welche Strategie verfolgen sie?
  • Was können Ihre Konkurrenten besonders gut? Was sind ihre Schwächen?

4.) Nutzen Sie die Standortvorteile Ihrer Urlaubsregion

Warum suchen User nach Reiseangeboten im Internet? Sie möchten sich im Vorfeld darüber informieren, was sie im Urlaub erwartet! Tatsache ist, potenzielle Gäste werden sich nur zweitrangig für die Ausstattung Ihres Hotels, Ihrer Pension oder Ihrer Ferienwohnung interessieren. Entscheidend sind der Standort und die Umgebung. Überlegen Sie daher, welche Vorteile Ihre Region für Urlauber zu bieten hat. Auch auf Urlauburlaub.at unter den Regionsinfos können Sie nach bestimmten Regionsinfos suchen und so Ideen sammeln.Danach erstellen Sie eine Liste mit den fünf wichtigsten Vorteilen. (z.B. nahegelegene Schwimmseen, Wanderwege, Schipisten) und nutzen diese als Argumente für Ihre Werbeaktivitäten.

5.) Bilder und Texte vorbereiten

Schreiben Sie weniger darüber, wie komfortabel die Betten in Ihrer Unterkunft sind oder dass Sie gratis W-LAN anbieten. Das sind zwar nützliche Informationen, aber der potenzielle Kunde ist vielmehr daran interessiert, was Ihre Urlaubsregion zu bieten hat. Erzählen Sie stattdessen etwas über die Geschichte Ihrer Ortschaft, das Freizeitangebot in Ihrer Nähe, die Anreisemöglichkeiten etc. Auch gute, professionelle Bilder Ihres Betriebes in webfähiger Auflösung sind ein Muss. Lassen Sie die Bilder am besten von einem ausgebildeten Fotografen machen, um Ihren Betrieb bestmöglich zu präsentieren!
Wichtig sind dabei auch gut durchdachte Beschreibungstexte mit unterschiedlicher Länge. 100 Zeichen, 250 Zeichen und 500 Zeichen haben sich bewährt. Auch eine Liste mit relevanten Tags, Schlagwörtern und Kategorien ist hilfreich.

Falls Sie diese Tipps noch nicht angewendet haben, ein Versuch kann nicht schaden! Als Abschluss noch ein interessantes Interview darüber, wie das Social Web den Umgang mit den Gästen verändert hat.

Wie verändert das Social Web Ihr Unternehmen?

Sind Sie interessiert an einer Unternehmenswebsite oder an einem professionellen Social Media Auftritt?

Wir hilfen Ihnen gerne! Mehr Infos

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